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Wie funktioniert die Darlehenskündigung nach 10 Jahren?

Eine Kündigung ist beim Darlehen nach 10 Jahren möglich, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zu riskieren. Allerdings darf der Vertrag für dieses Sonderkündigungsrecht innerhalb dieses Zeitraums nicht verändert worden sein.

Lange Zinsbindungsfristen können Fluch und Segen zugleich sein.

Steigen die Zinsen seit dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses, freut sich der Kreditnehmer. Fällt der marktübliche Zinssatz hingegen, ärgert er sich.

In letzterer Situation befinden sich aktuell viele Darlehensnehmer in Deutschland. Sie müssen weiterhin teure Zinsen zahlen, obwohl der europäische Zinssatz drastisch gefallen ist. Doch das Recht bietet einen Ausweg: Verbrauchern steht ein Sonderkündigungsrecht bei Darlehen nach 10 Jahren zu.

Unter welchen Bedingungen ist eine Darlehenskündigung nach 10 Jahren möglich? In diesem Ratgeber finden Sie alle Informationen dazu. Dieser Artikel befasst sich mit Festzinsverträgen – Kredit mit veränderlichen Zinssätzen können jederzeit beendet werden.

Für wen gilt die 10-jährige Kündigungsfrist?

Nur Darlehensnehmer können ein Kredit oder Darlehen nach 10 Jahren kündigen: Banken haben dieses Privileg nicht.

Ab wann läuft die Kündigungsfrist?

Die 10-Jahresfrist beginnt mit der Auszahlung der gesamten Kreditsumme an den Darlehensnehmer.

Welche Bedingungen gelten für die Kündigungsfrist?

Sie können einen Immobilienkredit nur dann nach 10 Jahren kündigen, wenn Sie innerhalb dieses Zeitraumes keine Änderungen im Darlehensvertrag vorgenommen haben.

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Nur Darlehensnehmer können ein Kredit oder Darlehen nach 10 Jahren kündigen: Banken haben dieses Privileg nicht

Sie können einen Immobilienkredit nur dann nach 10 Jahren kündigen, wenn Sie innerhalb dieses Zeitraumes keine Änderungen im Darlehensvertrag vorgenommen haben.

Bei der Sonderkündigung gilt eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Die 10-Jahresfrist beginnt mit der Auszahlung der gesamten Kreditsumme an den Darlehensnehmer.

Das Darlehen kündigen: Nach Ablauf von 10 Jahren fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an

Das Sonderkündigungsrecht für eine Baufinanzierung nach 10 Jahren: Rechtliche Grundlagen im § 489 BGB

Das Recht, eine Kündigung von einem Darlehen nach 10 Jahren auszusprechen, ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert:

(1) Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit gebundenem Sollzinssatz ganz oder teilweise kündigen, in jedem Fall nach Ablauf von zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten; wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen, so tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs. (§ 489 BGB)

Dieser Passus enthält zwei relevante Informationen zur Kündigung beim Darlehensvertrag nach 10 Jahren: Die Frist beginnt mit dem Erhalt der Darlehenssumme oder zum Zeitpunkt der letzten Vertragsanpassung.

Musterschreiben

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